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11.08.2016_Übern Boden

Jeden Tag haben wir ihn unter unseren Füssen, jeden Tag essen wir ihn – unsere Kinder hin und wieder gerne pur – Igor und ich eher in Form von Bodennährstoffen, die in den von uns verspeisten Lebensmitteln enthalten sind. Igor hat sich im Rahmen seiner Diplomarbeit mit der Analyse von landwirtschaftlichen Bodenproben beschäftigt. Tagelang sind Bodenproben Seite an Seite mit tiefgefrorenem Kohlrabi, Spinat und Fisolen in unserem Tiefkühlfach gelegen. Das Boden-Thema hat ihn seither nicht mehr losgelassen. Seit einigen Jahren wird am Fuxengut mit Kompostierung herumexperimentiert, Kompostwürmer bejubelt – und hin und wieder zum Fischen entführt. Igor feilt mittlerweile an einer eigenen (ukrainischen) Homepage, auf der er in Zukunft seine Praxis-Erfahrungen rund um das Thema Boden – Bodenfruchtbarkeit, Bodenbearbeitung, Kompostierung - auch in sein Heimatland tragen möchte. Viele seiner Verwandten sind in der Landwirtschaft tätig. Die Ukraine bekanntlich das europäische Land mit den fruchtbarsten Böden überhaupt.
Während meiner Zeit als Uniassistentin an der Fakultät für Raumplanung und Architektur habe ich mich – wenn auch nur in der Theorie - viel und intensiv mit dem Thema „Boden“ beschäftigt. Eine meiner ersten Herausforderungen als Berufseinsteigerin im Sommer 2009 war die Vorbereitung und Abhaltung der Vorlesung „Naturräumliche Grundlagen der Raumplanung“. Den Raumplanern von morgen vermitteln, warum es nicht egal ist, wo, wie und vor allem wieviel Bodenfläche verbaut wird. Sozusagen eine kritische Auseinandersetzung mit der fortschreitenden Siedlungs- und Verkehrsentwicklung in Österreich. Warum nicht wahllos und uneingeschränkt asphaltieren, überbauen? Warum ist es nicht egal wenn Mineraldünger und Pestizide das Bodenleben dezimieren und Wind- und Wassererosion die fruchtbare obere Schicht des Bodens wegfegen/schwemmen. Boden ist die Lebensgrundlage von uns, unseren Kindern, deren Kindern…Das sollte im Jahr 2015 – dem internationalen Jahr der Böden der Vereinten Nationen – den Menschen ins Gedächtnis gerufen werden. Boden produziert Nahrung - im besten Fall für die Bevölkerung in der Region -, Boden speichert Niederschlag und verringert mit seinem Wasserrückhaltevermögen Hochwasserkatastrophen (wobei das in Steyr leider nicht mehr ganz so gut funktioniert), Boden speichert Kohlenstoff aus der Atmosphäre und trägt zur Verminderung der Erderwärmung bei..u.s.w..
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Aus der Wurm-Perspektive
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Jetzt haben Igor und ich gemeinsam die Verantwortung für ein – wenn auch nicht besonders großes Stück Boden übernommen. Derzeit liegt es frisch geackert vor uns. Sozusagen nackig und unbedeckt. Bei diesem Anblick kam mir auch die Idee zu diesem Blog-Beitrag. In Zukunft werden wir ihn hegen und pflegen...und hoffen, dass er uns wohl gesonnen ist und uns reichlich Gemüse beschert!
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Der Kürbis versucht schon jetzt sich unauffällig in sein neues Zuhause zu schleichen
Autor:
Julia & Igor
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