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06.03.2018_wild and free...

ist derzeit nur meine Kaffeetasse

Ein Blogbeitrag zum Thema Frühling sollte es sein..Immerhin ist es bereits März.
Irgendwas mit saftig grünen Jungpflänzchen, in Gummistiefeln bei ersten warmen Sonnenstrahlen frühmorgens das Tagwerk am Acker beginnen…oder auch nicht.

Ich geb es auf, ich schreib jetzt einfach über was anderes.
Nein, ich steh weder am Acker noch im Gewächshaus. Ich grab nicht in der Erde und ich koche nix ein. Ich bin nicht auf der Suche nach Zeug für meine Schule am Bauernhof und arbeite nicht an meinen Kinderuni-Workshops. Ich bestelle kein Saatgut und hole auch keine frisch gelegten Eier ausm Stall.

Ich sitz in der Wohnung und bastle ein Feuerwehrauto aus Karton zur Bespassung eines Grippepatienten. Nein, nicht für Igor. Immerhin der ist fit.
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Wild & Free ist heute nur meine Teetasse vom Tchibo
Ich sitze also hier, selbst einigermaßen angeschlagen, mit Bastelschere und denke heimlich (und mit einem klitzekleinen Anflug von Panik) an die vor Saisonbeginn noch anstehenden Arbeiten.

Jetzt macht der Patient ein unruhiges Nickerchen und ich packe die Chance am Schopfe um mich mindestens mit einem Blogbeitrag zu therapieren. Zu mehr reicht die Zeit nicht, das sagt mir die Erfahrung.

Ruhig Blut! Einiges ist ja immerhin schon geschafft.
In einer Gatschaktion haben Igor und ich erstmals unsere neue Erdballenpresse ausprobiert.
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Drinnen schlummern schon die Samen..derweil aber noch gut eingepackt in Sand und Vlies
Wenns so funktioniert wie wir uns das vorstellen, gibt’s im Frühjahr erstmals Jungpflanzen bei uns.

Ausserdem ist die neue Hendl-Datscha fertig zusammengeschraubt und wartet auf ihren Einsatz.
Es kommen nämlich in Kürze noch ein paar Hühnerrassen dazu. Damits nicht unübersichtlich wird, kommt ein Teil aufn Acker.
Ohnehin gibt’s da gemäß unseres Fruchfolgesystems immer ein brachliegendes Teilstück, das wird dann mit Weidezaun abgezäunt.
Schneckeneier u.ä. lassen sich die Hühner dort hoffentlich schmecken, die Hühnersch….e gibt’s – ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft - als Dünger für den Boden.

Meiner Mutter und den Wohnungsmietern im Erdgeschoss tun wir damit auch einen großen Gefallen. Einige Rassen sind nämlich ganz besonders „lebhaft“ – wie es in der Beschreibung des Hühnerzüchters steht. Lebhaft heißt, dass sie uns – wenn wir vergessen, die Haustür zu schließen, gerne im ersten Stock des Wohnhauses besuchen oder dass sie es sich im Sommer am liebsten in den Blumentröge auf den Fensterbankln gemütlich machen und sich nebenbei auch die offenbar sehr schmackhaften Blüten einverleiben.
Ausserdem haben sie die wunderliche Angewohnheit, bei uns an die Wohnungsfenster zu klopfen. Ernsthaft. Sie klopfen mit dem Schnabel ans Fenster und schauen uns eindringlich und höchst interessiert beim Tagwerk zu.
Das finden die Kinder lustig, ich eher unheimlich. Das hat ein bisserl was von „die Vögel“.
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Die mobile Sommerresidenz fürs Federvieh
Drum also kommen die lustigen (Obstgarten-)grenzüberschreitenden Hühnerrassen aufs Feld.

Blick auf die Küchenuhr… Statistisch gesehen, hab ich noch maximal 5 Minuten bis der Patient die Äuglein öffnet.

Ich werfe noch einen letzten sehnsüchtigen Blick auf meine TO-DO-LISTE für diese Woche.
Meine heissgeliebte To-do-Liste…diese in Papier gemeißelten dringenden und auch weniger dringenden Arbeitsaufträge.
Sie sind das selbst verfasste Gerüst meines Lebens.
Fein säuberlich in Lebensbereiche aufgegliedert sorgen sie verlässlich für meine ganz persönliche Orientierung durch dieses schwer überschaubare Labyrint.

Immerhin einen Punkt konnte ich trotz meiner derzeitigen Tätigkeit als Krankenschwester abhaken…der Sand für die Hochbeet-Drainagierung im Sinnesgarten wurde heute abgeladen. Lieferschein eingeordnet, Rechnung bezahlt. Uuuuuund: HAKERL.
So, damit schliesse ich ab. Der Patient ist munter und ich komme meiner mütterlichen Pflicht nach. Ich hol runzliges Wurzelgemüse aus dem Keller und koch Gemüsesuppe.
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Runzelgemüse ausm Keller...aber nicht mehr lange!
Ah, dann doch noch – wenigstens zum Ende dieses Beitrags - etwas in Richtung Frühling.
Lange dauert es nicht mehr, versprochen… Die Salatekeimlinge schauen bereits frisch und munter aus und haben mittlerweile ihre Einzelquartiere im Gewächshaus bezogen.
Pastinake, Karotte und Sellerie im Elefantenhautlook sind also bald Schnee von gestern!
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Ein bisschen Frühling unterm Vlies im Gewächshaus...
Autor:
Julia & Igor
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Wild & Free ist heute nur meine Teetasse vom Tchibo
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Drinnen schlummern schon die Samen..derweil aber noch gut eingepackt in Sand und Vlies
Hendlhaus.jpg
Die mobile Sommerresidenz fürs Federvieh
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Runzelgemüse ausm Keller...aber nicht mehr lange!
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Ein bisschen Frühling unterm Vlies im Gewächshaus...